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Basel, 25. August 2017 | Die WIR Bank bleibt auf Erfolgskurs: Im ersten Halbjahr 2017 stieg die Bilanzsumme um 1,8 Prozent auf 5,42 Milliarden Franken – der Geschäftserfolg erhöhte sich um 3,7 auf 17,4 Millionen Franken. Die Eigenmittelquote (Leverage Ratio) liegt mit 8,2 Prozent weiterhin deutlich über der Mindestanforderung von 3 Prozent. «Ein derart solides Ergebnis ist vor dem Hintergrund tiefer Zinsen, enger Zinsmargen und umfassender Investitionen in die Zukunft alles andere als eine Selbstverständlichkeit», sagt Germann Wiggli, Vorsitzender der Geschäftsleitung. «Wir befinden uns damit über Budgetkurs.»

Bei den Kundengeldern in Schweizer Franken konnte die genossenschaftlich organisierte Bank um 2,4 Prozent auf 3,18 Milliarden Franken zulegen. Deutlich gesteigert werden konnte das Hypothekarvolumen CHF (+4,6 Prozent), was beim gesamten Kreditvolumen ebenfalls zu einem Zuwachs von 2,1 Prozent führt. Das historische CHF-Tiefzinsniveau führt dazu, dass der Wettbewerbsvorteil der günstigen WIR-Finanzierungen für die Schweizer KMU-Wirtschaft derzeit wegfällt: Entsprechend nahm von Januar bis Juni das Kreditvolumen der weltgrössten Komplementärwährung um knapp 3,8 Prozent auf 803,9 Millionen CHW ab.

Als schweizweit einziges Finanzinstitut gibt die WIR Bank im Kreditbereich Negativzinsen an ihre Kunden weiter, indem sie auf Libor-Neufinanzierungen in WIR einen Zinsbonus bis maximal 10'000 CHW auszahlt. «Damit wollen wir natürlich Investitionen ankurbeln und so die Schweizer KMU-Wirtschaft weiter nachhaltig stärken», so Wiggli.

Mit knapp 30,2 Millionen Franken lag der Bruttoerfolg im Zinsengeschäft in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahrs um 1,4 Prozent höher als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der gesteigerte Geschäftsaufwand unterstreicht den im vergangenen Jahr eingeschlagenen Weg der Modernisierung des WIRSystems: «Der um 12,7 Prozent höhere Aufwand widerspiegelt die Investition in Personal und zukunftsweisende Projekte», erklärt Wiggli.

«Das Halbjahresergebnis zeigt, dass wir mit unserer Strategie der Digitalisierung und insbesondere der Modernisierung des WIR-Systems auf dem richtigen Weg sind», sagt Wiggli. Nach den angekündigten AGBÄnderungen im November 2016 sowie rund um die Generalversammlung Ende Mai hatte es etliche kritische Medienberichte rund um das WIR-System gegeben. «Es ist klar, dass solch grundlegende Änderungen auch kritische Stimmen hervorrufen», erklärt Wiggli. Mit der Fülle an Neuerungen – etliche neue digitale Produkte, frischer und selbstbewusster Markenauftritt und Transparenz im Netzwerk – seien sicher auch einige überfordert worden. «In persönlichen Gesprächen konnten wir praktisch immer Klarheit schaffen. So haben auch viele Kritiker, die beispielsweise in Medienberichten genannt worden sind, sich mittlerweile zur neuen WIR-Welt bekannt und den AGB zugestimmt.»

Wiggli stellt zum Thema Transparenz nochmals klar: «Die Entbindung vom Bankkundengeheimnis, die wir von unseren KMU-Kunden eingefordert haben, bedeutet keinesfalls eine volle Transparenz bei den Daten.» Vielmehr gehe es darum, die effektive Stärke des KMU-Netzwerks nutzen zu können. «Damit sind nicht nur wir als Bank, sondern insbesondere alle teilnehmenden Unternehmen gemeint», so Wiggli.

Erfreulich sei deshalb, dass – dank dieser Transparenz – auf der digitalen KMU-Plattform «WIRmarket» seit November 2016 bereits über 12'600 WIR-Teilnehmer neu sichtbar geworden sind. Bis dato kannte das WIRSystem auch sogenannt «stille» Teilnehmer. «Auch mit dem Verzicht auf das Bankkundengeheimnis sind unsere Kunden durch das Datenschutzgesetz und den Persönlichkeitsschutz vor der Weitergabe von vertraulichen Informationen weiterhin geschützt. Wir werden garantiert keine sensiblen Daten wie Kontostände oder Kreditvolumen unbefugten Dritten mitteilen», ergänzt Wiggli.

Die Modernisierung ist weiterhin ein laufender Prozess: «WIR bedeutet Stärkung des Binnenmarktes; alle Umsätze kommen direkt der Schweizer Wirtschaft zugute.» Das miteinander Geschäften soll laut Wiggli durch konsequente und vor allem sinnvolle Digitalisierung weiter vereinfacht werden. «Neue Produkte und neue digitale Kanäle ermöglichen es dem WIR-System, sich als das stärkste KMU-Netzwerk der Schweiz zu behaupten – und dies in wirtschaftlich guten, aber vor allem auch in schwierigen Zeiten.» Noch in diesem Jahr werden laut Wiggli die Kunden mit einer weiteren digitalen Produktlancierung überrascht.

Trotz klarem Fokus auf das KMU-Segment will die WIR Bank auch ihren Privatkunden weiterhin attraktive Konditionen anbieten: «In den Bereichen Sparen und Vorsorge wollen wir weiterhin zu den besten im Markt gehören», erklärt Wiggli.

 

Rückfragen:

Volker Strohm
Mediensprecher – Leiter PR/Digitale Medien
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