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Basel, 23. März 2017 | Die WIR Bank bleibt auf Erfolgskurs: Im Geschäftsjahr 2016 stieg die Bilanzsumme um 2,1 Prozent auf 5,31 Milliarden Franken – der Gewinn erhöhte sich um 3,2 Prozent auf 14,2 Millionen Franken. Besonders erfreulich ist die sehr solide Kapitalbasis: Die anrechenbaren Eigenmittel betrugen zum Jahresende 530,9 Millionen Franken (+ 14,0 Prozent); die Eigenmittelquote (Leverage Ratio) übersteigt mit 8,4 Prozent die Mindestanforderung von 3 Prozent somit deutlich.

«Wir blicken auf ein sehr gutes Geschäftsjahr 2016 zurück, was angesichts der anhaltenden Tiefzinssituation, der engen Zinsmargen und der umfassenden Investitionen in die Zukunft keine Selbstverständlichkeit ist», sagt Germann Wiggli, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Mit neuem Auftritt, neuen Produkten und Dienstleistungen und einem grossen Schritt in die Digitalisierung wurde das weltweit einzigartige WIR-System 2016 komplett modernisiert. «Das absorbierte Ressourcen derart, dass aktive Marktbearbeitungsmassnahmen weniger im Fokus standen als die Investitionen in die Zukunft», so Wiggli.

Dennoch stiegen die Kundeneinlagen auf 3,88 Milliarden Franken (+ 2,4 Prozent), die Ausleihungen an Kunden wuchsen auf 4,54 Milliarden Franken (+ 0,9 Prozent) an. Trotz historisch tiefem Zinsniveau und anhaltendem Margendruck konnte der Nettoerfolg aus dem Zinsgeschäft um 4,1 Prozent auf 56,6 Millionen Franken gesteigert werden. Leicht schwächer präsentierte sich das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft: Der Rückgang von 3,3 Prozent auf 25,1 Millionen Franken ist auf einen schwächeren WIR-Umsatz von 1,28 Milliarden CHW (Vorjahr: 1,35 Mrd.) zurückzuführen – dieser begründet sich insbesondere durch die Zinspolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB).

«Der SNB-Entscheid vom Januar 2015, die Franken-Untergrenze aufzugeben, wirkt noch immer nach», kommentiert Wiggli. «Gerade im für uns wichtigen KMU-Segment sehen wir die Verlagerung von Produktion ins Ausland.» Das bremse die Nachfrage nach günstigen WIR-Krediten – Investitionen, mit denen die Schweizer Wirtschaft nachhaltig unterstützt werden soll.

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine Dividende von 10 Franken pro Stammanteil vor. Diese kann erneut direkt reinvestiert (375 Franken Dividende berechtigen für einen neuen Stammanteil) oder auf Wunsch in bar ausbezahlt werden. Die Ausschüttung entspricht – basierend auf dem Jahresschlusskurs – einer Rendite von 2,4 Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr 2017 bezeichnet Wiggli die Aussichten für die Schweizer KMU-Wirtschaft, die Kernzielgruppe der WIR Bank, als «positiver als auch schon»: «Bei kleinen Unternehmen sehen wir eine Erholung, wenn auch zögerlich.» Mindestens bis 2018 erwartet er von der SNB keine Abkehr von der Politik der Negativzinsen. Gefährlich sei die Entwicklung im Kreditgeschäft: Versicherungen und Pensionskassen, die im Hypothekarbereich weniger reguliert sind als Banken, verstärken einen Margenkampf, der ruinös enden kann. «Daran beteiligen wir uns nicht – hier verfügen wir als Bank nicht über gleich lange Spiesse», kritisiert Wiggli.

Den vollständigen Geschäftsbericht veröffentlicht die WIR Bank gegen Ende April – erstmals ausschliesslich in elektronischer Form (www.wir.ch/geschaeftsberichte).

 

Rückfragen:

Volker Strohm
Mediensprecher – Leiter PR/Digitale Medien
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