WIR Bank mit solidem Ergebnis

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Basel, 23. August 2018 | Die WIR Bank Genossenschaft verzeichnet für die ersten sechs Monate 2018 einen Gewinn von 9,7 Millionen Franken. Dieser Wert liegt erwartungsgemäss deutlich unter der vergleichbaren Vorjahresperiode, in der mit 16,3 Millionen Franken allerdings ein Rekordergebnis erzielt wurde. «Gesamthaft fällt das Ergebnis leicht unter unseren budgetierten Erwartungen aus», kommentiert Germann Wiggli, Vorsitzender der Geschäftsleitung, die Zahlen.

Bei den Hypothekarkrediten erreichte die WIR Bank im ersten Halbjahr 2018 mit 3,84 Milliarden CHF/CHW ein Wachstum von 2,0 Prozent. Gesamthaft zeigten sich die Ausleihungen an Kunden mit 4,58 Milliarden CHF/CHW (-0,8 Prozent) stabil. Bei den Kundeneinlagen wurde mit 3,85 Milliarden CHF/CHW ein leichter Rückgang von 2,2 Prozent verzeichnet. Während sich die Kundengelder in Spar- und Anlageform leicht erhöhten, reduzierten sich die übrigen Verpflichtungen gegenüber Kunden. Insbesondere Kontokorrentguthaben von Kunden lagen etwas tiefer, was aufgrund des derzeitigen Negativzinsumfeldes verständlich und von der Bank gewollt ist. «Bei unseren Spar- und Vorsorgeangeboten ist es ganz klar unser Ziel, mit unseren Konditionen auch weiterhin im vordersten Drittel oder zuoberst zu rangieren», betont Wiggli.

Erfreulich ist der um knapp 1,7 Millionen auf 31,3 Millionen Franken gestiegene Zinserfolg, was einem Plus von 5,8 Prozent entspricht. Dagegen erfuhr das Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft mit einem Ertrag von 12,3 Millionen Franken in den ersten sechs Monaten eine deutliche Abschwächung. Diese resultierte einerseits aus der per Ende 2017 abgeschlossenen Änderung im WIR-System, wonach alle teilnehmenden KMU für alle sichtbar sind, anderseits aber auch auf Grund der für das WIR-Geschäft ungünstigen Rahmenbedingungen.

Die anhaltend tiefen Zinsen bremsen nach wie vor die Nachfrage nach traditionell günstigen WIR-Krediten. «Die Auftragsbücher der Unternehmen sind zudem gut gefüllt, so dass WIR als zusätzliche Umsatz- und Ertragsquelle in den Hintergrund rückt», so Wiggli. Obwohl sich die WIR-Geldmenge nur um 3 Prozent reduzierte, sorgte die auf Grund der erwähnten Rahmenbedingungen tiefe Umlaufgeschwindigkeit für den Rückgang bei den Kommissionserträgen.

Auf der Aufwandseite zeigt sich das Kostenbewusstsein der nicht auf Gewinnoptimierung ausgerichteten Genossenschaftsbank: Mit 29 Millionen Franken lagen der Personal- und Sachaufwand deutlich unter dem Vorjahreszeitraum (-4,4 Prozent). Durch die im Rahmen der Digitalisierungsoffensive getätigten Investitionen erhöhte sich der Abschreibungsaufwand (+36 Prozent), was sich auf das Gesamtergebnis auswirkte.

Die lancierten digitalen Produkte wurden vom Markt sehr positiv aufgenommen: «Die Nutzerzahlen auf unserer digitalen KMU-Plattform WIRmarket sowie mit der Mobile-Payment-Lösung WIRpay sind erfreulich», erklärt Wiggli. Seit November 2017 kooperiert die WIR Bank zudem mit dem E-Payment-Anbieter Payrexx. Im Mai 2018 startete die Kooperation mit der digitalen KMU-Buchhaltungslösung Accounto. Besonders eingeschlagen hat VIAC: Die schweizweit erste volldigitale Wertschriften-Vorsorgelösung der Säule 3a verzeichnet wenige Monate nach ihrer Lancierung bereits über 4200 Kunden und ein verwaltetes Vermögen von über 50 Millionen Franken. «Basierend auf der hervorragenden Entwicklung ist bereits der Ausbau auf unsere Freizügigkeitsstiftung der zweiten Säule in Vorbereitung», sagt Wiggli.

Die WIR Bank ist überzeugt, mit der Digitalisierungsstrategie sowie dem konsequenten Kostenmanagement die nachhaltig positive Entwicklung des Unternehmens sicherzustellen. Mit dem einzigartigen WIR-System bietet die Bank Unternehmen in der Schweiz die Chance, nachhaltig Umsatz und Gewinn zu generieren. Sowohl Firmen wie auch Privatkunden profitieren ferner auch im konventionellen Bankgeschäft von sehr attraktiven Angeboten in den Bereichen Finanzieren, Sparen und Vorsorgen.

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Volker Strohm
Mediensprecher – Leiter PR/Digitale Medien
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